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Die Zukunft ist zurück

Nach Corona-Pause: 26. Hanauer Autofestival zeigt die Mobilität von morgen

Key-Account-Leiterin und Organisatorin des Autofestivals, Johanna Röder (links), Event-Managerin Anja Werth und Verkaufsleiter Marco Puggioni am Stand des Druck- und Pressehauses Naumann (DPN). Wer das Glücksrad drehte, konnte attraktive Preise gewinnen, darunter das rote Äpfelchen Schorsch, Maskottchen des DPN-Dehaam-Marktes.

14.10.2021

Hanau. Probesitzen im neuesten Modell, Gespräche mit Experten oder ein Selfie mit dem Traumwagen – nach der Corona-Pause im vergangenen Jahr hat das Druck- und Pressehaus Naumann den Hanauer Marktplatz am Sonntag wieder in eine große Automesse unter freiem Himmel verwandelt. Von 10 bis 17 Uhr gewährten elf Aussteller mit mehr als 80 Modellen einen Blick auf die Mobilität von morgen. Und die steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Passenderweise hatten die Veranstalter das 26. Hanauer Autofestival zum Green Mobility Day erklärt – und der erwies sich trotz gelegentlichen Regens als echter Publikumsmagnet.
   

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Wie sehr den Hanauern das Autofestival im Corona-Jahr 2020 gefehlt hatte, wurde bereits am Morgen deutlich. Schon vor dem offiziellen Beginn scharten sich zahlreiche Neugierige um die mehr als 80 Neuwagen. Die waren schon um 7 Uhr auf dem Marktplatz aufgestellt worden, unter den Augen der frisch sanierten und nun wieder sichtbaren Brüder Grimm. Kurz nach 10 Uhr eröffnete Jochen Grossmann, Geschäftsführer des Druck- und Pressehauses Naumann, die Fahrzeugmesse offiziell. Das Unternehmen, bekannt für Produkte wie die GNZ, „Der Mittelhessen-Bote“ und „Der neue Markt“, war zudem mit einem eigenen Informationsstand beim Green Mobility Day vertreten.

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Seit Jahren versteht sich das Druck- und Pressehaus, das neben dem Hanauer Autofestival auch die Main-Kinzig-Automobil-Ausstellung in Gelnhausen veranstaltet, als Bindeglied zwischen den Bürgern und den heimischen Autohäusern. „Deshalb bin ich froh, dass wir nach der Corona-Pause jetzt zum 26. Mal einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt gewähren können, vor allem auf den Umgang der Hersteller mit dem Thema Nachhaltigkeit, das angesichts des Klimawandels aktueller denn je ist“, meinte Grossmann.

Das Team des Druck- und Pressehauses um Key-Account-Leiterin Johanna Röder hatte großen Wert auf den Schutz vor dem Coronavirus gelegt. Zahlreiche Schilder wiesen auf die Abstands- und Hygieneregeln hin, kein Stand, an dem nicht Desinfektionsmittel bereitstand.

Zudem waren die Abstände zwischen den Autos deutlich vergrößert worden.

Dass die Zahl der Modelle unter denen der Vorjahre lag, hatte noch einen anderen Grund. Wie die Händler im Gespräch mit der GNZ berichteten, hat der weltweite Engpass an Halbleitern für die Elektronik zu deutlichen Lieferverzögerungen bei den Fahrzeugherstellern geführt. Allerdings nehme die Branche jetzt wieder deutlich an Fahrt auf.

Weiterhin ganz oben auf der Agenda der Kunden stehe das Thema Sicherheit, meinten die Verkaufsberater. Der Aspekt der Nachhaltigkeit spiele allerdings eine zunehmend größere Rolle.

Die Nachfrage an Elektrofahrzeugen, darin bestand Einigkeit, ist seit dem jüngsten Autofestival deutlich gestiegen. Vor allem Hybrid-Modelle stießen bei den Kunden wegen ihrer Unabhängigkeit von Ladestationen auf große Akzeptanz. Aber auch Benziner und Dieselmotoren sind noch lange nicht abgeschrieben. Wie die Händler berichteten, seien Letztgenannte oft sogar sauberer als die Benziner.

Wie nachhaltig ein Auto am Ende wirklich ist, waren sich die Berater einig, sei nicht zuletzt eben auch eine Frage der Fahrweise. (mab)
  

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