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Der Wunsch nach dem gewohnten Alltag

Bürgermeister Klaus Schejna über die aktuelle Lage der Gemeinde


4.09.2021

Heimische Vereine gehen wieder in die Planungen ihrer jährlichen Veranstaltungen, Bauprojekte laufen wie gewohnt weiter, auch die Außen- und Innengastronomie wurde die Sommermonate über gut frequentiert besucht: In der Gemeinde Rodenbach blicken die Verantwortlichen um Bürgermeister Klaus Schejna mit positivem Blick in die Zukunft. „Unsere Vereine gehen zum größten Teil wieder in die Planung ihrer jährlichen Veranstaltungen, mit entsprechenden Hygienekonzepten und immer im Blick, wie die Entwicklung der aktuellen Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises ist“, berichtet der Rathauschef auf Nachfrage. Bereits stattgefundene Feste wurden durchaus gut besucht, wie er betont. Die Rodenbacher Bürger würden sich geradezu nach einer Normalität und nach gesellschaftlichen Begegnungen sehnen. Daher findet es Bürgermeister Klaus Schejna mehr als nur lobenswert, dass viele Vereine sehr kreativ in der Phase des Lockdowns gewesen sind und somit zum gemeinsamen Zusammenhalt einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. So gab es beispielsweise Speisen „TO GO“ anstatt der gewohnten Festlichkeit.
 

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Geplante Veranstaltungen im Herbst

Auch für diesen Herbst sind weiterhin Veranstaltungen geplant – immer unter Beachtung der aktuellen Hygiene- sowie Abstandsregelungen. So wird es am morgigen Sonntag, 5. September, ein Kindertheater in der Rodenbachhalle geben. Die kleine Oper Bad Homburg führt das Stück „Pinocchio“ auf und freut sich auf junge Besucher. Die Gemeindebücherei veranstaltet den 2. Schwof im Hof am Samstag, 11. September, ab 18 Uhr. „Dort kann man mit einem Glas Wein und Häppchen bei Live-Musik ein paar gemütliche Stunden verbringen“, berichtet der Bürgermeister. Am gleichen Tag beginnt die Fairtrade-historische Dorfrallye im Rahmen der Fairen Woche 2021: „Vom Kerchtormgickel zum Fairen Handel.“ Interessierte können zu den nachfolgenden Zeiten auf Entdeckungstour durch das alte Dorf gehen: alleine, in kleinen Gruppen oder als Schulklasse.

• Samstag, 11. September, von 10 bis 13 Uhr
• Dienstag, 14. September, von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr
• Mittwoch, 15. September, von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr

An sieben Stationen erfahren Sie mehr über das Thema Nachhaltigkeit und darüber, wie Fairer Handel zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen im Globalen Süden beiträgt.

Zusätzlich können Sie auf viel Wissenswertes über die Rodenbacher Dorfgeschichte gespannt sein. Die Veranstalter haben sich einiges für Sie einfallen lassen. Die Rallye zeigt spielerisch, welche Verantwortung hier übernommen wird und wie man dieser gerecht werden kann.

Am Samstagmorgen fällt vor dem Rodenbacher Rathaus um 10 Uhr der Startschuss zur 1. Rodenbacher Dorfrallye. Bürgermeister Klaus Schejna wird alle Teilnehmer persönlich auf den Weg schicken. Der Rallye-Pass ist bereits vorab im Rathaus, der Bücherei und im Eine-Welt-Laden erhältlich. Die Arbeiterwohlfahrt Ronneburg/Rodenbach veranstaltet zudem einen Herbstbasar für Baby- und Kindersachen am 30. Oktober in der Rodenbachhalle.

Dass die vergangenen Wochen und Monate indes ein sehr einschneidendes Erlebnis für alle Bürger, den Handel sowie die Gastronomie gewesen waren, daraus macht der Bürgermeister keinen Hehl. Für ortsansässige Vereine wurde als Unterstützung eine Corona-Hilfe ausgezahlt. Nach dem Ausfall der 50 Jahre Jubiläumsfeier Rodenbach (Zusammenschluss von Niederrodenbach und Oberrodenbach) im vergangenen Jahr, wurden die Mittel in Höhe von 20.000 Euro, die im Haushalt geplant waren, entsprechend den eingegangen Anträgen der Vereine ausbezahlt. Inwieweit sich die Corona-Krise und vor allem in welchem Ausmaß sie sich auch auf den Rodenbacher Haushalt auswirken wird, können die Verantwortlichen aus der Gemeinde erst in den kommenden Jahren sehen. Die entstandenen Mehrkosten, die für die erforderlichen Corona-Maßnahmen ausgegeben wurden, sind aus dem laufenden Haushalt bezahlt worden, so der Rathauschef. „Der letzte Haushalt war defizitär und auch der kommende Haushalt wird ein Defizit ausweisen, welches allerdings durch unsere Rücklagen ausgeglichen werden kann“, hebt Klaus Schejna hervor.

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Im Sommer wieder Dorfleben erlebt

Bauprojekte laufen derzeit Bauprojekte laufen derzeit ganz normal weiter: Das Umlegungsverfahren für das neue Baugebiet „Südlichder-Adolf-Reichwein-Straße“ ist abgeschlossen, berichtet er. Die Ausschreibungen für die Erschließungsarbeiten laufen momentan. Zudem errichtet die Gemeinde einen Neubau eines Mehrfamilienhauses, da aufgrund der örtlichen Verhältnisse ein nachhaltiger Bedarf an preiswertem und bezahlbarem Wohnraum besteht. In dem geplanten Wohngebäude sollen 19 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen für ein, zwei, drei oder vier Personen geschaffen werden.Der Nutzungsmix soll Bürgern in verschiedenen familiären Strukturen die Möglichkeit geben, den erforderlichen Wohnraum in Rodenbach zu finden. Die Fertigstellung ist voraussichtlich für das zweite Quartal 2022 geplant.

Über die derzeitige Stimmungslage in seiner Gemeinde zeigt sich Klaus Schejna zufrieden. Die Rodenbacher Bürger seien glücklich, über den Sommer hinweg wieder ein bisschen Dorfleben erlebt zu haben – so, wie sie es vor der Pandemie kannten. „Die Rodenbacherinnen und Rodenbacher sind sehr aktiv im Vereinsleben und lieben die Geselligkeit. Die harten Einschnitte während der Krise in den letzten Monaten haben auch uns in unserem gemeinsamen Dorfleben sehr erschüttert“, sagt er rückblickend auf die Zeit und ergänzt: „Dass wir nun das ein oder andere Fest wieder zusammen feiern konnten, hat dem Gemüt gutgetan und macht uns weiterhin Mut. Ich bin überzeugt, dass die Impfungen uns helfen werden, Schritt für Schritt zurück zu einer gewissen neuen Normalität zu kommen. Nach dieser langen Zeit der Pandemie wünscht man sich einfach, den gewohnten Alltag zurückzubekommen!“

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