ANZEIGE

Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern

13.06.2026

Wärmedämmung: Nutzen und Fakten im Überblick

Die sinnvolle Wärmedämmung von Wohngebäuden ist nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren in der Vermeidung von CO₂ und ein aktiver Beitrag, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Zudem spart die Dämmung Heizkosten und trägt zum Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden bei. 

Die aktuellen Rahmenbedingungen der Energie-Einsparverordnung sind ohne Dämmung der Außenwände kaum erreichbar. Wer neu baut, kann zwischen vielen verschiedenen Wandaufbauten wählen und hat so zahlreiche Optionen, Energie zu sparen. Auch Modernisierer haben die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten der nachträglichen Wärmedämmung. 

Jedes Material hat die Eigenschaft, Wärme weiterzuleiten. Ein Maß dafür ist die Wärmeleitfähigkeit. Als Formelzeichen wird der griechische Buchstabe λ (gesprochen: Lambda) verwendet. Die Einheit ist W/(m·K) (gesprochen: Watt pro Meter und Kelvin). Praktisch gesehen ist die Wärmeleitfähigkeit die Wärmemenge, die in einer Sekunde durch eine 1 m dicke Schicht ein und desselben Materials fließt, wenn die Temperatur sich auf beiden Seiten des Materials um 1 Kelvin (entspricht 1° C) unterscheidet. Zum Vergleich: Für einen Dämmstoff beträgt der λ-Wert z. B. 0,035 W/(m·K) und für Beton etwa 2,1 W/(m·K), das heißt, durch einen Dämmstoff fließt wenig Wärme, während ein ungedämmter Beton die Wärme 60-mal besser leitet.

Nicht zurück zur Gasheizung - sondern vorwärts mit Vernunft

Statement von ZVSHK-Präsident Michael Hilpert

Nach Monaten der Verunsicherung braucht der Wärmemarkt endlich Klarheit. Wer heute investieren will, braucht einfache, verständliche und verlässliche Rahmenbedingungen – keine neuen Stolperfallen. Das gilt insbesondere für das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das dringend entschlackt und überarbeitet werden muss. 

Es darf nicht länger darum gehen, detailliert vorzuschreiben, welches Heizgerät erlaubt ist. Entscheidend ist das Ziel: weniger CO₂ mit entsprechender Technologieoffenheit. Und dafür braucht es flexible Wege – sei es durch den Einsatz erneuerbarer Energien, durch effiziente Einzelmaßnahmen oder durch die intelligente Kombination beider. Die Behauptung, der ZVSHK wolle damit zurück zur Gasheizung oder zu fossilen Heizsystemen, ist schlicht falsch – und fachlich unhaltbar. 

Der ZVSHK steht für Klimaschutz mit Vernunft – nicht für Rückschritt. Wir fordern keine Rolle rückwärts, sondern einen praxisnahen und technologieoffenen Weg nach vorn. Entscheidend ist nicht das Etikett am Heizgerät, sondern die tatsächliche CO2-Einsparung. Dafür braucht es Lösungen, die im Alltag der Menschen funktionieren bezahlbar, umsetzbar und wirksam. Wer das SHK-Handwerk kennt, weiß: Wir denken in Möglichkeiten, nicht in Dogmen.

Alles fit für den Urlaubstrip

Raus aus dem Alltag, weg von Krisen und Unsicherheit. Zwei Drittel der Deutschen planen nach Angaben der Stiftung für Zukunftsfragen in diesem Jahr mindestens eine Reise. Knapp 30 Prozent wollen in Deutschland bleiben, rund 40 Prozent durch Europa cruisen. 

Das Auto ist und bleibt dabei beliebtes Transportmittel. Aber einfach reinsetzen, starten und ab geht die Post? Vorsicht! Der Frühjahrs-Check liegt Wochen zurück. Und die Reise unter Gluthitze, im Stopand-go-Verkehr und auf holprigen Pisten strapaziert das Auto über Gebühr. Werkstätten bieten einen Sicherheitscheck für kleines Geld. Damit die Profis noch genügend Zeit für eventuelle Reparaturen haben, sollten sich Autofahrer rechtzeitig anmelden – zwei bis vier Wochen vor Reiseantritt. Wenn es um die Sicherheit geht, sind die Werkstätten mit ihrem Knowhow gefragt. Sie prüfen Bremsen, Stoßdämpfer, Lenkung, Achsen und Batterie. Das geht am bestens auf Hebebühne, Bremsenprüfstand sowie mit viel Erfahrung. 

Jeder vierte Pkw rauschte 2024 durch den Licht-Test. Die Prüfer monierten vor allem defekte oder falsch eingestellte Scheinwerfer. Genau die Knackpunkte, die auf langen Touren keine blendenden Aussichten versprechen. Die Beleuchtung wird deshalb auf Funktion getestet und die Scheinwerferhöheneinstellung der Urlaubslast angepasst, falls sie nicht automatisch funktioniert. 

Profiltiefe, Alter und Schäden sollten keine Sorgen bereiten. Die standen schon beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen auf dem Prüfstand. Unter Druck kommen Autofahrer, wenn der in den Autoreifen nicht stimmt. Er muss aufgrund von Gepäck und Mitfahrern erhöht werden. Schon ab einem Minus von 0,3 bar droht bei hohen Temperaturen schnell ein Reifenplatzer. Die Werte stehen am Türholm oder im Tankdeckel, immer aber in der Bedienungsanleitung. Lästig, aber wichtig: den Fülldruck zwischendurch am kalten Reifen messen.

Werbung Impressum Datenschutz