Vorbereitungen zur Meerholzer Kerb vom 11. bis 13. September laufen auf Hochtouren
„Wir freuen uns riesig auf die drei Tage im alten Ortskern“, sagt Fabian Wagner mitten in den Vorbereitungen zur Meerholzer Kerb. Der Vorsitzende des Kerbvereins und seine 21 aktiven Mitglieder organisieren zum fünften Mal die Feierlichkeiten zwischen Lindenbrunnen und alter Schule. Vom 11. bis 13. September gibt es eine gute Mischung aus neu und bekannt, alles garantiert mit dem Gefühl „100 Prozent Meerholz – aus dem Ort, für den Ort“.
Es ist bereits die fünfte Kerb, die der Kerbverein in Meerholz organisiert, und die achte neuer Zeitrechnung. Seit der Pause und dem Umzug vom Sportplatz in den Ortskern hat sich viel getan. „Unsere Stammgäste werden direkt erkennen, dass wir zwei kleine Zelte angeschafft haben“, so Fabian Wagner. Der Vorsitzende erklärt, dass dort in einem die Küche, in einem die Getränketheke untergebracht sind. „Das gibt mehr Platz im Zelt.“ Das ist eine Besonderheit. Es ist das Kerbzelt der ARGE Hailerer Vereine. „Wir arbeiten eng zusammen und helfen uns gegenseitig“, sagt Hannah Wegener lächelnd. Gemeinsam sind die beiden Vereine gut ausgerüstet. Auch gegenseitige Dienste sind wieder fest im Kalender. „Davon profitieren die Besucher beider Veranstaltungen“, so Amélie Bous. Profitieren ist ein gutes Stichwort für den Kerbverein. „Wir haben bereits rund 10.850 Euro an die Meerholzer Vereine weitergeben können“, so Fabian Wagner. Das ist eine große Motivation für den Kerbverein. „Es sind noch einige Dienste frei. Wenn jemand Dienst für einen Verein macht, dann profitiert dieser auch davon“, erklärt Birgit Jakob-Wegener. Eingerechnet werden auch Material und andere wichtige Hilfe rund um die Kerb. „Wir freuen uns vor allem, dass die Anwohner so gut mitziehen. Wir sind immer im Austausch, um die Zusammenarbeit zu verbessern“, dankt Fabian Wagner. Es sei nicht selbstverständlich, drei Tage mitten im Ort feiern zu können.
Auf der neuen Internetseite www.meerholzer-kerb.de sind viele Infos zu finden. Dort ist „Nicht nur ein Fest. Unser Gefühl als wichtiges Motto zu lesen. Alles, was vor Ort käuflich zu erwerben ist, wird auch vor Ort gekauft. Nach dem Rezept des legendären Metzgers Heinrich Reuther wird Christian Spieker „Original Meerholzer Grindkopp“ machen. Nach Rezepten der Familie Wagner werden „Grie Soß“, Currysoße und die herzhafte Erbsensuppe selbst gekocht und angeboten. Dafür kann unter anderem die Küche der Feuerwehr West genutzt werden. So kann der Kerbverein sehr nahe an „100 Prozent Meerholz aus dem Ort, für den Ort“ herankommen. Das sei eine Basis für das gute Gefühl, das das Miteinander und die gegenseitige Hilfe vermitteln. Dabei sind auch lokale Sponsoren eine große Hilfe. (jol)