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Glänzender Lack auf dem Freiheitsplatz

Glänzender Lack auf dem Freiheitsplatz

Steffen Paul vom Autohaus Hessengarage aus Hanau präsentierte u. a. einen Ford Puma Gen-E Premium in Solar-Silber-Metallic.

09.05.2026

34. Autoausstellung „Green Mobility“ in Hanau begeistert bei bestem Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten Händler bei der 34. Autoausstellung „Green Mobility“ in Hanau moderne Fahrzeuge – von vollelektrischen und Verbrenner-Modellen bis hin zu klassischen Nutzfahrzeugen – und nutzten die zentrale Lage für Gespräche mit zahlreichen Besuchern. 

Es ist ein Bild, das ins Auge fällt: Im hellen Sonnenschein glänzen die Lacke der Fahrzeuge, Motorhauben sind geöffnet, Interessierte beugen sich neugierig über Technik und Details. Der Freiheitsplatz verwandelte sich am vergangenen Samstag in eine Bühne für moderne Mobilität. Veranstaltet vom Hanauer Boten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau, bringt die Veranstaltung zweimal jährlich Händler und Publikum zusammen. Insgesamt 44 Fahrzeuge von sechs Ausstellern waren zu sehen. 

Zur Eröffnung begrüßte unter anderem Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri die Gäste. Er betonte die gewachsene Zusammenarbeit: „Ich bedanke mich für die tolle Partnerschaft. Mittlerweile läuft alles perfekt.“ Der Freiheitsplatz sei dabei bewusst gewählt: „Das ist der meistfrequentierte Platz in Hanau. Früher wurden hier Militärparaden abgehalten, heute wird moderne Mobilität präsentiert.“ Auch inhaltlich schlug Bieri einen Bogen: „Es ist ein märchenhafter Auftakt, denn heute ist schon Märchentag, nächste Woche starten die Märchenfestspiele. Mit der Green Mobility bieten wir ebenfalls ein Highlight.“ 

Zuvor hatte bereits Christian Obst vom Key-Account-Team des Hanauer Boten die Veranstaltung eröffnet und alle Gäste und Händler begrüßt. Durch den Tag führte Moderator Sven Mayer, der im Laufe der Ausstellung jeden Stand besuchte, die Aussteller vorstellte und über Lautsprecher für alle hörbar machte. Dazwischen sorgte Musik für eine lockere, fast schon sommerliche Atmosphäre. 

Vom Stadtauto bis zum Nutzfahrzeug

Im Mittelpunkt standen jedoch die Fahrzeuge selbst und die Menschen, die sie präsentierten. So zeigte das Autohaus Hessengarage aus Hanau vollelektrische Modelle von Ford und Opel. Verkaufsberater Steffen Paul, seit 25 Jahren im Beruf, stellte den Ford Puma Gen-E Premium in Solar-Silber-Metallic vor: „Das Auto ist nicht zu groß, ideal für die Stadt und vollelektrisch. Alle Fahrzeuge, die wir heute dabeihaben, sind rein elektrisch.“ Zur Veranstaltung sagte er: „Es ist schön, dass wir hier gutes Wetter haben. Wir sind schon zum sechsten Mal dabei. Die zentrale Lage, das viele Publikum und der Platz machen es besonders. Wir haben immer eine gute Resonanz.“ Beim Autohaus Hellmann stand unter anderem der Leapmotor C10 Promax Design im Fokus. 

Geschäftsführer Oliver Birnbaum beschrieb das Modell als „vollelektrisches Fahrzeug mit 800-Volt-Technologie und rund 520 Kilometern Reichweite. Das Preis-Leistungs-Verhältnis mit Vollausstattung ist sehr gut.“ Für ihn ist die Ausstellung ein wichtiger Baustein: „Man kann sich hier gut außerhalb des Autohauses präsentieren und erreicht auch Menschen, die nicht gezielt zu uns kommen würden.“ 

Die Mercedes-Niederlassung Hanau brachte mit dem GLC 400 EQ ebenfalls ein vollelektrisches Modell mit. Betriebsleiter Vincenzo Caputo hob vor allem die Alltagstauglichkeit hervor: „Wir sprechen von rund 643 Kilometern Reichweite. Mit der neuesten Ladegeneration erreichen wir in etwa 20 Minuten schon 80 Prozent – das ist auch für Langstrecken optimal.“ 

Dazu komme „ein sehr hoher Komfort mit Luftfederung und eine einfache Handhabung selbst in engen Innenstädten.“ Die Veranstaltung selbst sah er positiv: „Wir sind zum zweiten Mal hier auf dem Freiheitsplatz. Es gibt viel Laufkundschaft und es ist spannend, die Mitbewerber an einem Ort zu sehen.“ Breiter aufgestellt präsentierte sich das Autohaus Morkel aus Linsengericht mit Marken wie GWM und Mitsubishi. Geschäftsführer Michael Morkel zeigte unter anderem den Haval Jolion Pro: „Preis und Leistung sind hier top. Das Fahrzeug ist voll ausgestattet und qualitativ sehr hochwertig – ein Glasschiebedach gehört immer dazu, selbst in der Basisversion.“ Zusätzlich brachte er einen Mitsubishi Eclipse Cross mit, auch, weil ein anderer Händler in diesem Jahr nicht teilnehmen konnte. „Wir sind seit vielen Jahren dabei. Die Stadt Hanau bietet rundherum viel Programm – das zieht Publikum an, wovon wir profitieren.“ 

Auch Nutzfahrzeuge haben ihren Platz: Das Autohaus Voigt aus Wächtersbach zeigte mit dem Nissan Interstar Transporter ein vielseitiges Modell. Junior-Geschäftsführer Moritz Stecker erklärte: „Das ist ein echtes Nutzfahrzeug mit fünf Jahren Neuwagengarantie. Es gibt ihn als Diesel oder vollelektrisch und mit über 10.000 Variationsmöglichkeiten – für Handwerk, Kühltransporte oder andere Branchen.“ Besonders hob er hervor: „Der Kunde bekommt das fertige Fahrzeug, bevor die erste Rate fällig wird.“ 

Für Voigt war es die Premiere in Hanau: „Wir erreichen hier ein sehr breites Publikum. Die offene Fläche und das Wetter sind natürlich ideal.“ Beim Autohaus Amthauer stand der Volvo EX30 im Mittelpunkt. Verkaufsberater Noel Lalic beschrieb ihn als „klein, flott und mit rund 470 Kilometern Reichweite sehr alltagstauglich. Es ist ein kostengünstiges Einstiegsmodell, bei dem viele recycelte Materialien verwendet werden – etwa aus Flaschen oder Fischernetzen.“ Zur Veranstaltung sagte er: „Wir sind seit etwa acht Jahren dabei. Die Lage direkt am Busbahnhof bringt ein gemischtes Publikum – eine tolle Werbemaßnahme.“ 

Dass das Konzept aufging, bestätigte auch Besucherin Heinke Reitz aus Erlensee. Sie war gezielt gekommen: „Wir suchen ein neues Fahrzeug für Ende des Jahres.“ Wichtig seien ihr Kriterien wie „Ladekante, Reichweite und die Möglichkeit, einen Fahrradträger anzubringen – wir nehmen unsere E-Bikes immer mit in den Urlaub.“ Auch Komfort spiele eine Rolle: „Ein Memorysitzpaket ist mir ebenfalls wichtig.“ Die Ausstellung empfand sie als ideal: „Wir haben beim Autohaus davon erfahren. Es ist super, weil man viele Marken nebeneinander hat. Das ist sehr praktisch.“ 

Zwischen geöffneten Motorhauben, glänzenden Karosserien und neugierigen Blicken zeigte sich damit einmal mehr, was die „Green Mobility“ ausmacht: ein lebendiger Treffpunkt für Technik, Beratung und Austausch mitten in der Stadt. (kno)

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