Statement von ZVSHK-Präsident Michael Hilpert

Nach Monaten der Verunsicherung braucht der Wärmemarkt endlich Klarheit. Wer heute investieren will, braucht einfache, verständliche und verlässliche Rahmenbedingungen – keine neuen Stolperfallen. Das gilt insbesondere für das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das dringend entschlackt und überarbeitet werden muss.
Es darf nicht länger darum gehen, detailliert vorzuschreiben, welches Heizgerät erlaubt ist. Entscheidend ist das Ziel: weniger CO₂ mit entsprechender Technologieoffenheit. Und dafür braucht es flexible Wege – sei es durch den Einsatz erneuerbarer Energien, durch effiziente Einzelmaßnahmen oder durch die intelligente Kombination beider.
Die Behauptung, der ZVSHK wolle damit zurück zur Gasheizung oder fossilen Heizsystemen, ist schlicht falsch – und fachlich unhaltbar.
Der ZVSHK steht für Klimaschutz mit Vernunft – nicht für Rückschritt. Wir fordern keine Rolle rückwärts, sondern einen praxisnahen und technologieoffenen Weg nach vorn. Entscheidend ist nicht das Etikett am Heizgerät, sondern die tatsächliche CO₂-Einsparung. Dafür braucht es Lösungen, die im Alltag der Menschen funktionieren - bezahlbar, umsetzbar und wirksam. Wer das SHK-Handwerk kennt, weiß: Wir denken in Möglichkeiten, nicht in Dogmen.
Digitale Elternabende informieren über Ausbildungsberufe
Die Bundesagentur für Arbeit veranstaltet vom 2. bis 12. März 2026 die „Woche der digitalen Elternabende“, um Jugendliche und ihre Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Auch das Malerhandwerk ist dabei.
Im Rahmen des digitalen Elternabends „Bauen für die Zukunft – Bau und Ausbauhandwerk“ werden neben dem Berufsbild „Maler und Lackierer/-in“ auch die Berufe „Holz- und Bautenschützer/-in“, „Gerüstbauer/-in“ sowie „Fliesenleger/-in“ vorgestellt. Er findet am 3. März von 18–19 Uhr statt.
Insgesamt werden am 2. und 3. März elf Handwerksberufe in verschiedenen Veranstaltungen präsentiert.
Einleitend wird der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) jeweils über die Vielfalt und Attraktivität des Gesamthandwerks informieren, bevor die Fachverbände die Ausbildungsberufe vorstellen. Interessierte können sich hier informieren und anmelden: Digitale Elternabende: Unternehmen informieren zu ihren Ausbildungen | Bundesagentur für Arbeit.
Fahren bei Nebel: Tempo runter, Licht an
Man muss nicht Kultfilme wie „The Fog – Nebel des Grauens“ sehen, um den Horror dicker Nebelschwaden zu erleben. Jeder Autofahrer ist schon einmal plötzlich in die wabernde Suppe eingetaucht. Das Grauen kommt häufig im Herbst und Winter, in den Morgenund Abendstunden, auf Landstraßen, in Tälern, Senken und Gewässernähe.
Schaurig-gefährlich wird es, wenn wie aus dem Nichts dann ein Reh oder der Gegenverkehr erscheint. Knapp 300 Unfälle mit Personenschaden gingen laut Statista 2024 auf das Konto von Nebel, satte 103 mehr als im Vorjahr. Häufige Ursachen: zu geringer Abstand und überhöhte Geschwindigkeit. Autofahrer haben es also oft selbst in der Hand, der Gefahr zu begegnen – mit vorausschauendem Fahren, aber auch mit Sicherheitsfeatures wie Nebelleuchten.
Taucht die tückische Wand schlagartig auf, orientieren sich viele Autofahrer instinktiv an den Rückleuchten des Vorausfahrenden und kommen ihm gefährlich nah. Wenig Zeit, im Notfall rechtzeitig zu bremsen.
Daher gilt: runter vom Gas! Bei einer Sicht unter 100 Meter maximal Tempo 80 fahren, bei einer Sichtweite unter 50 Meter nicht schneller als 50 km/h. Orientierung geben auf Landstraßen und Autobahnen die Leitpfosten, die am Straßenrand im 50-Meter-Abstand stehen. Am besten hält man auch die Fahrbahnmarkierung im Auge.