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Einsatz, der bleibt

Einsatz, der bleibt

Nicht nur bei Großeinsätzen wie dem Waldbrand Anfang August: Wenn die Rodenbacher Feuerwehr gebraucht wird, ist sie zur Stelle. Foto: Kreispressestelle MKK

12.09.2026

Der 10. August 2026 wird der Freiwilligen Feuerwehr Rodenbach noch lange in Erinnerung bleiben. Was als Waldbrand begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Großeinsatz außergewöhnlichen Ausmaßes. Rund 55 Hektar Wald waren betroffen, zeitweise waren bis zu 500 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz. 

Als ortsansässige Feuerwehr waren die Rodenbacher Einsatzkräfte natürlich besonders gefordert. Für sie bedeutete der Brand stundenlange Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Hitze, Trockenheit und die große Ausdehnung der Brandfläche erschwerten die Löscharbeiten. Über mehrere Tage waren die Ehrenamtler im Einsatz: Brandstellen mussten bekämpft, die weitere Ausbreitung verhindert und die Flächen immer wieder kontrolliert werden. Viele Einsatzkräfte gingen dafür bis an den Rand der Erschöpfung und sogar darüber hinaus. 

Selbst nachdem die offenen Flammen gelöscht waren, ging die Arbeit weiter. Glutnester konnten tief im Boden oder in Wurzelbereichen verborgen sein. Die Nachlöscharbeiten und Kontrollen dauerten deshalb die ganze Woche über an.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis, benachbarten Landkreisen und Bayern. Insgesamt waren im Verlauf des Einsatzes rund 1.000 Einsatzkräfte beteiligt. Auch Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk, die Polizei und HessenForst waren im Einsatz. 

Respekt und Dank

Während die Feuerwehrleute im Wald gegen das Feuer kämpften, zeigte die Bevölkerung eindrucksvoll, dass sie hinter ihrer Feuerwehr steht. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen versorgten die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken. Das REWE-Center und die Agip-Tankstelle verlängerten ihre Öffnungszeiten und unterstützten damit die Versorgung mit Lebensmitteln und Kraftstoff. 

Auch die Bitte der Kreiswerke, den Wasserverbrauch während der Akutphase auf das Nötigste zu beschränken, wurde von vielen Menschen befolgt und half, die Trinkwasserversorgung trotz des hohen Löschwasserbedarfs aufrechtzuerhalten. 

Nach dem Einsatz erreichten die Feuerwehr zahlreiche Nachrichten, Briefe und persönliche Worte des Dankes. Dazu kamen Spenden von Privatpersonen und Unternehmen. Der FC Germania 09 Niederrodenbach und die TGS Niederrodenbach 1891 sammelten bei Veranstaltungen ebenfalls für die Feuerwehr. Besonders berührten die Einsatzkräfte Briefe, Kinderzeichnungen und Spenden der Bewohner des Wochenendgebietes „Niederrodenbacher Wingerte“. Seit dem Waldbrand haben sich zudem neue Mitglieder den beiden Fördervereinen der Feuerwehr angeschlossen. 

All das zeigt die Wertschätzung, die der freiwilligen Feuerwehr aus der Rodenbacher Bevölkerung entgegengebracht wird. Die Menschen wissen, wenn sie gebraucht wird, ist die Feuerwehr für sie da. Für diese Bereitschaft und ihren unermüdlichen Einsatz verdient die Rodenbacher Feuerwehr vor allem eines: Respekt und ein herzliches Dankeschön.

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