Elektroinnung Main-Kinzig verabschiedet Markus Gerth und Klaus Behlke nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Ausschussarbeit
Nach 20 Jahren engagierter Tätigkeit an der Spitze des Gesellenprüfungsausschusses für Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik hat die Elektroinnung Main-Kinzig ihren langjährigen Vorsitzenden Markus Gerth sowie dessen Stellvertreter Klaus Behlke verabschiedet. Im Rahmen einer kleinen Feier im Kreis ihrer Prüferkollegen wurde das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement der beiden gewürdigt.
Mit dem Ende ihrer Amtszeit geben Gerth und Behlke zwar die Verantwortung an der Spitze des Ausschusses ab, dem Prüfungswesen bleiben sie jedoch weiterhin erhalten. Beide werden auch künftig als Prüfer tätig sein und ihre langjährige Erfahrung in die Ausbildung des elektrotechnischen Nachwuchses einbringen.
Als Markus Gerth und Klaus Behlke vor 20 Jahren die Leitung des Prüfungsausschusses übernahmen, standen sie vor einer außergewöhnlichen Herausforderung. Zeitgleich trat eine neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Elektrohandwerk in Kraft. Damit mussten nicht nur neue Prüfungsinhalte umgesetzt, sondern auch die gesamten Prüfungsabläufe und Bewertungsmaßstäbe neu entwickelt und etabliert werden.


„Damals mussten wir vieles von Grund auf neu aufbauen“, erinnert sich Gerth. Die Umstellung verlief nicht immer problemlos. Neue Vorgaben, veränderte Prüfungsanforderungen und organisatorische Herausforderungen verlangten von allen Beteiligten ein hohes Maß an Engagement und Flexibilität. Gemeinsam mit ihrem Prüferteam gelang es jedoch, einen modernen und praxisnahen Prüfungsablauf zu entwickeln, der sich bis heute bewährt hat.
Während ihrer 20-jährigen Amtszeit begleiteten Markus Gerth und Klaus Behlke rund 2.000 Auszubildende auf ihrem Weg zum erfolgreichen Berufsabschluss. Generationen von Elektronikern konnten ihre Gesellenprüfung unter ihrer Leitung ablegen. Mit ihrem Einsatz sorgten die beiden nicht nur für faire und fachlich anspruchsvolle Prüfungen, sondern leisteten auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Ausbildungsqualität im Elektrohandwerk des Main-Kinzig-Kreises.
Die Elektroinnung Main-Kinzig dankte beiden für ihren langjährigen Einsatz und ihre herausragenden Verdienste. Durch ihr Engagement haben Markus Gerth und Klaus Behlke die Arbeit des Gesellenprüfungsausschusses nachhaltig geprägt und die Entwicklung des elektrotechnischen Fachkräftenachwuchses über zwei Jahrzehnte maßgeblich begleitet.
Auch wenn nun eine Ära an der Spitze des Ausschusses endet, bleibt ihre Kompetenz dem Gremium erhalten. Die Elektroinnung freut sich, dass beide ihre Erfahrung weiterhin als Prüfer einbringen werden.